Allgemeine Wirkung der Massage


 

Generell gilt es, zur eigenen Sicherheit und für einen problemlosen Behandlungsablauf, den Therapeuten auf Krankheiten, Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme, Impfungen und Schmerzen noch vor der Therapie hinzuweisen. 

Ebenso sollte auf Verschlechterung des Empfindens während der Therapie sofort hingewiesen werden!

 

Es gilt die ärztliche Schweigepflicht!

 


 

Wirkung auf die Haut

Die Dehnbarkeit und Elastizität der Haut wird verbessert, die Haut wird geschmeidiger.

 

Wirkung auf den Blutkreislauf

Die Massage wirkt vor allem auf die Hautvenen. Da der Einfluss auf die Venen größer ist als auf die Arterien wird immer herzwärts gearbeitet, durch das Streichen wird das Blut durch die Venen "gepresst".

 

Wirkung auf die Muskulatur

positive Wirkung auf die funktionellen Störungen der Muskulatur. Die erhöhte Spannung in der Muskulatur wird gelöst wodurch der Blutan- und abtransport wieder verbessert wird.

 

Wirkung auf Gelenke, Sehnen und Bänder

Sowohl überbeanspruchte Gelenke, als auch nach Verletzungen zu lange in Ruhestellung gehaltene Gelenke können durch die Massage positiv beeinflusst werden. Förderung der Bildung von Synovia (Gelenkflüssigkeit) und wiedererlangen des vollen Bewegungsausmaßes sind zwei der Hauptwirkungen. Die Sehnen und Bänder die dicht am Gelenk enden, werden durch die Förderung der Durchblutung günstig beeinflusst.

 

Wirkung auf das Bindegewebe

Da das Bindegewebe zwischen Haut und Muskulatur liegt, hat die Massage starken Einfluss darauf. Es wird gegenüber der Muskelfaszie verschoben und gelockert, womit wiederum die Durchblutung verbessert wird. Verstärkt findet dies in der Bindegewebsmassage statt.

 

Wirkung auf die Lymphgefäße

Durch das herzwärts Streichen der Lymphe ensteht auch hier eine Sogwirkung. HIer hat die Massage eine anregende Wirkung auf den Abtransport der sich während des Tages angesammelten Lymphe/des Wassers. Verstärkt findet dies bei der Behandlung einer Lymphdrainage statt.

 

Wirkung auf die Psyche

Jede Massage hat auf den Behandelten eine individuelle Wirkung. Daher ist es wichtig, dass es der Masseur versteh, den Patienten richtig zu beeinflussen. Dies bedeutet den Trägen zu ermuntern oder aber den Nervösen zu beruhigen. Dies setzt eine angepasste und variable Technik voraus.


Allgemeine Kontraindikationen

 

gültig für alle Massagetechniken!!!

 

Absolute Kontraindikationen

  • Akute Thrombose wegen Gefahr des Auslösens eines Thrombus
  • Thrombophlebitis
  • Art. Durchblutungsstörungen
  • Art. VErschlusskrankheiten
  • Dekompensierte Herzisuffizienz
  • Herzinfarkt
  • Lymphangitis (Blutvergiftung)
  • Lokale Entzündungen

 

Relative Kontraindikationen (eingeschränkt möglich)

Keine intensive Massage nach frischen Verletzungen, weil es zu überschießenen Entzündungsreaktionen kommen kann!

  • offene Wunden
  • Infektionen
  • Tumore
  • Schwangerschaft (Bauch)
  • Akuter (2-3 Tage) Muskelfaserriss
  • Akute Band-, Sehnenruptur
  • alle Arten von Myositis
  • hohes Fieber
  • verschiedene chirurgische Eingriffe an der WS
  • neurologische Ausfallserscheinungen mit Sensibiltätsstörungen/Ausfallserscheinungen

Grundsätzlich nur nach ärztlicher Verordnung!!!